...wieder mal unterwegs
Geschrieben von
Karli am 29. April 2010 13:19:52:
Hallo Rockergemeinde,
und wieder einmal war ich etwas in Europa als Missionar unterwegs und möchte euch dies nicht vorenthalten.
Die Route führte in 15 Nächten (in 14 verschiedenen Schlafwagen) von München über Cheb, Banska Bystrica ,Zilina, Lvov, Odessa, Kiew, Sofia, Beograd nach Budapest. Dann weiter nach Brasov, Bucuresti, Arad, Sighisoara, Budapest, Balaton, Venedig, Florenz, Pisa bis ins sizilianische Siracusa. Und schließlich zurück nach München über Napoli, Bozen, Villach, Wien und Bregenz.
Hier einige Impressionen:
Die erste Station der Reise war Cheb…


…von da ging es mit dem Schlafwagen nach Banska Bystrica in der niederen Tatra….




…dann über eine herrliche Bergstrecke nach Zilina…

…. und von dort aus in einem ukrainischen Schlafwagen nach Lvov (Lemberg)….



….die Trambahn dort fährt schon auf abenteuerlichen Schienen…..


…und immer schön auf den Boden schauen…

…abends dann weiter nach Odessa, einer wirklich schönen Stadt….




…Markthallen besuche ich sehr gerne…

…hier auf der berühmten Potjemkin-Treppe….

…und abends wieder im Schlafwagen…




…es gibt immer heißes Trinkwasser…

….und weiter ging die Reise über Kiew…



…und durch Rumänien (Verpflegung holen gleich nach der Grenze)…





…nach Sofia…


…von hier war ein Schlafwagenabteil nach Budapest gebucht und die Reise führte über Serbien bis nach Budapest in Ungarn…




…in Budapest war vor allem Duschen im bekannten Gellert-Bad angesagt..


…am Abend dann ging es über eine relativ unbekannte Strecke nach Brasov (Kronstadt) in Rumänien…




…dort erst mal leckere Miticej vom Grill gegessen…


…weiter nach Bucuresti, um im modernen Neubauschlafwagen (Dusche und WC im Abteil) bis Arad zu fahren..


…nach Stadtbummel durch Arad…


… im IC bis Sighisoara (Schäßburg), einer tollen alten Siebenbürgerstadt…




…von hier wieder nach Brasov, um zeitig genug in unser Schlafwagenabteil zu kommen. Denn mittlerweile wurden die Nachtzüge in 2 Teilen gefahren und mit bis zu 8 Wagen verstärkt, um gestrandete Flugreisende wegzubekommen. Dazu ist die Eisenbahn ja gut genug….
…da Budapest mit über 2 Stunden Verspätung erreicht wurde, waren natürlich die Anschlüsse weg. Aber 2 Stunden Balaton reichen auch….




…von Balatonzentgyörgy ging es weiter über Kroatien und Slowenien nach Venedig….





….und ohne langen Aufenthalt über Florenz nach Pisa…




….dann nach einer Stadtbesichtigung wieder nach Florenz….

…hier muss man sagen, dass in dieser Woche so ziemlich alle Schulklassen in Italien auf Exkursion oder Abschlußfahrt waren und das Interesse an meinereiner ziemlich groß war. Ich hatte oft die Möglichkeit, mich zu „präsentieren“….

….und die Klassenmachos machten dann lange Gesichter…
..von Florenz ging die Fahrt weiter bis nach Siracusa auf Sizilien, wie immer mit interessanter Schiffsverladung des Zuges…





…der Ätna…

….Siracusa ist eine wunderbare alte Stadt…








…abends dann wieder Weiterfahrt bis Napoli. Nach Gepäckaufgabe mit Vorortbahn und Sammeltaxi und schließlich zu Fuß auf den Vesuv…



…und später wieder zurück in den „Würmertopf“ Neapel, eine schrecklich Stadt mit sehr viel Verkehr – nie wieder!...



…von da aus ging es über Nacht bis Bozen in Südtirol…


….und durch das Pustertal und Osttirol nach Villach. Leider war Kalotto nicht wie vereinbahrt da, sonst hätten wir das erste Kärntner Rockertreffen gehabt. Aber es wurde trotzdem gut gegessen und getrunken….

….dann Weiterfahrt nach Wien, um schließlich mit dem Inlandsschlafwagen über die Arlbergbahn bis Bregenz zu fahren…

…ja und von Bregenz war es nur noch eine kurze Fahrt bis nach München.
Und alle Provodniks haben unterschrieben…

Schön, aber anstrengend – doch eigentlich für mich entspannend.
Karli